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Zeige, dass das Polynom

p(x) = x3 + a2x2 + a1x + a0

für (a quer ) = (a2 , a1, a0 ) = (-2 , -5 , 6 ) eine einfache Nullstelle bei 1 besitzt. Zeige weiter, dass p eine eindeutig bestimmte Nullstelle λ(a2 ,a1 ,a0) nahe bei 1 besitzt, falls (a2 ,a1 ,a0) in einer geeigneten Umgebung von (a quer) liegt.

Beweise dass λ stetig differenzierbar ist und gebe die Taylor Entwicklung von λ( (a quer) + h) in Potenzen h in erster Ordnung an.

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Nur für den Anfang:

p(x) = x^3 - 2x^2 -5x + 6 einfache Nullstelle x=1 beweisen

p(1) = 1^3 - 2*1^2 -5*1 + 6 =0  heisst 1 ist Nullstelle.

( x^3 - 2x^2 -5x + 6):(x+1) Polynomdivision durchführen und das Resultat mit der pq-Formel faktorisieren, resp. einfacher: 1 im Resultat einsetzen. Wenn nicht 0 raukommt, ist x=1 nur eine einfache Nullstelle.
Taylor-Teil kann ich nicht.
! Es geht auch so:

x = 1 ist einfache Nullstelle von p genau dann, wenn p(1) = 0 und p'(1) ≠ 0.

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Antwort mit KI erzeugt

Einfachheit der Nullstelle x=1x = 1 beweisen

Um zu zeigen, dass x=1x = 1 eine einfache Nullstelle des Polynoms p(x)=x32x25x+6p(x) = x^3 - 2x^2 -5x + 6 ist, müssen wir zwei Dinge überprüfen:

1. p(1)=0p(1) = 0, um zu beweisen, dass x=1x = 1 tatsächlich eine Nullstelle ist.
2. p(1)0p'(1) \neq 0, um zu zeigen, dass die Nullstelle einfach ist, d.h., es liegt keine Mehrfachnullstelle vor.

Schritt 1: Berechnung von p(1)p(1)

p(x)=x32x25x+6 p(x) = x^3 - 2x^2 -5x + 6

Ersetzen wir xx durch 1:

p(1)=1321251+6=125+6=0 p(1) = 1^3 - 2\cdot1^2 -5\cdot1 + 6 = 1 - 2 - 5 + 6 = 0

Da p(1)=0p(1) = 0, ist x=1x = 1 tatsächlich eine Nullstelle von p(x)p(x).

Schritt 2: Berechnung von p(x)p'(x) und Prüfung von p(1)p'(1)

Bestimmen wir die erste Ableitung p(x)p'(x):

p(x)=3x24x5 p'(x) = 3x^2 - 4x -5

Berechnen wir nun p(1)p'(1):

p(1)=312415=345=6 p'(1) = 3\cdot1^2 - 4\cdot1 -5 = 3 - 4 -5 = -6

Da p(1)=60p'(1) = -6 \neq 0, ist die Nullstelle x=1x = 1 einfach.

Eindeutig bestimmte Nullstelle λ(a2,a1,a0)\lambda(a_2,a_1,a_0) nahe bei 1

Gegeben ist p(x)=x32x25x+6p(x) = x^3 - 2x^2 -5x + 6. Für nahe bei (2,5,6)(-2, -5, 6) gelegene Koeffiziententripel (a2,a1,a0)(a_2,a_1,a_0) können wir die Funktion

p(x,a2,a1,a0)=x3+a2x2+a1x+a0 p(x, a_2, a_1, a_0) = x^3 + a_2x^2 + a_1x + a_0

betrachten. Da p(1)=0p(1) = 0 für das gegebene Tripel und p(1)0p'(1) \neq 0, impliziert der Satz über implizite Funktionen, dass in einer Umgebung von (2,5,6)(-2, -5, 6) für jedes nahegelegene Tripel eine eindeutig bestimmte Nullstelle λ(a2,a1,a0)\lambda(a_2, a_1, a_0) existiert, die stetig von a2,a1,a0a_2, a_1, a_0 abhängt.

Taylor-Entwicklung von λ((a2,a1,a0)+h)\lambda((a_2, a_1, a_0) + h)

Für die Taylor-Entwicklung von λ\lambda in der Umgebung von (a2,a1,a0)(a_2, a_1, a_0) betrachten wir

λ((a2,a1,a0)+h)λ(a2,a1,a0)+λ(a2,a1,a0)h \lambda((a_2, a_1, a_0) + h) \approx \lambda(a_2, a_1, a_0) + \nabla \lambda(a_2, a_1, a_0) \cdot h

mit einem kleinen Vektor h=(h2,h1,h0)h = (h_2, h_1, h_0). Hierbei ist

λ(a2,a1,a0)=(λa2,λa1,λa0) \nabla \lambda(a_2, a_1, a_0) = \left( \frac{\partial \lambda}{\partial a_2}, \frac{\partial \lambda}{\partial a_1}, \frac{\partial \lambda}{\partial a_0} \right)

bei (a2,a1,a0)=(2,5,6)(a_2, a_1, a_0) = (-2, -5, 6) zu berechnen. Da jedoch die konkreten Ableitungen von λ\lambda in Bezug auf die Koeffizienten a2,a1,a0a_2, a_1, a_0 nicht explizit gegeben sind, ist die Berechnung dieser Gradienten ohne zusätzliche Information bzw. Funktionsspezifikation nicht direkt umsetzbar. Generell ist das Vorgehen zur Approximation aber durch die Anwendung dieser Grundformel der Taylor-Entwicklung gegeben.
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