Aloha :)
Willkommen in der Mathelounge... \o/
zu i) Den Beweis für die Formelk=1∑nk2=6n(n+1)(2n+1)= : A(n);n∈Nführen wir durch vollständige Induktion über n.
Verankerung bei n=1
Wir zeigen dass die Behauptung für das kleinst-mögliche n∈N richtig ist:k=1∑nk2=k=1∑1k2=12=1=66=61⋅2⋅3=6(n)=1(n+1)=2(2n+1)=3=A(n=1)✓
Induktionsschritt von n auf (n+1)
Wir gehen nun davon aus, dass die Gültigkeit der Formel A(n) für ein bestimmtes n bereits gezeigt wurde und folgern daraus, dass auch die Formel A(n+1) für das darauf folgende n gilt.
k=1∑n+1k2=k=1∑nk2=A(n)+(n+1)2=(Ind.Vor.)6n(n+1)(2n+1)=A(n)+(n+1)2k=1∑n+1k2=6n(n+1)(2n+1)+66(n+1)2=6n(n+1)(2n+1)+6(n+1)2Jetzt klammern wir im Zähler den Faktor (n+1) aus:k=1∑n+1k2=6(n+1)⋅[n(2n+1)+6(n+1)]=6(n+1)⋅[2n2+n+6n=7n+6]k=1∑n+1k2=6(n+1)⋅[2n2+4n+3n=7n+6]=6(n+1)⋅[(n+2)⋅2n=2n2+4n+(n+2)⋅3=3n+6]Jetzt können wir aus der eckigen Klammer (n+2) ausklammern:k=1∑n+1k2=6(n+1)(n+2)(2n+3)=A(n+1)Nach der Verankerung gilt die Formel A(n) für n=1. Nach dem Induktionsschritt gilt sie dann auch für n=2, nach dem Induktionsschritt gilt sie dann auch für n=3, nach dem Induktionsschrit gilt sie dann auch für n=4, nach dem... Die Formel gilt also für alle n∈N.
zu ii) Wenn wir uns die Summek=1∑n(2k−1)2genauer ansehen, erkennen wir, dass die Quadrate aller ungeraden Zahlen von 1 bis (2n−1) addiert werden. Mit Hilfe von (i) können wir diese Summe simulieren, indem wir die Quadratze aller natürlichen Zahlen von 1 bis 2n bestimmen und dann die Summe der Quadrate aller geraden natürlichen Zahlen subtrahieren:12+32+52+⋯(2n−1)2=(12+22+32+42+52+⋯+(2n)2)12+32+52+⋯(2n−1)2−((2⋅1)2+(2⋅2)2+(2⋅3)2+(2⋅4)2+⋯+(2⋅n)2)Das mit Summenformeln geschrieben sieht so aus:k=1∑n(2k−1)2=k=1∑2nk2−k=1∑n(2k)2=k=1∑2nk2−22⋅k=1∑nk2=A(2n)−4⋅A(n)k=1∑n(2k−1)2=62n(2n+1)(4n+1)−4⋅6n(n+1)(2n+1)k=1∑n(2k−1)2=62n(2n+1)(4n+1)−4n(n+1)(2n+1)k=1∑n(2k−1)2=62(2n+1)(n(4n+1)−2n(n+1))k=1∑n(2k−1)2=62(2n+1)(4n2+n−2n2−2n)=31(2n+1)(2n2−n)k=1∑n(2k−1)2=31n(2n+1)(2n−1)=31n(4n2−1)