Antwort mit KI erzeugt
Aufgabe a)
Gegeben ist die Funktion
f : R3→R2 definiert durch
f⎝⎛x1x2x3⎠⎞=(x1+x2−x32x1+2x2−2x3).
Um die Fasern
f−1(y) für verschiedene
y zu bestimmen, lösen wir die Gleichung
⎝⎛f⎝⎛x1x2x3⎠⎞=y⎠⎞
für
⎝⎛x1x2x3⎠⎞.
i) f−1(00)
Setzen wir
y=(00), erhalten wir:
(x1+x2−x32x1+2x2−2x3)=(00).
Daraus folgen die Gleichungen:
x1+x2−x3=0(1)
2x1+2x2−2x3=0(2)
Gleichung (2) ist nur das Doppelte von Gleichung (1), also ist sie redundant. Wir haben daher:
x1+x2=x3.
Die Lösung ist die Ebene:
f−1(00)=⎩⎪⎨⎪⎧⎝⎛x1x2x1+x2⎠⎞ : x1,x2∈R⎭⎪⎬⎪⎫.
ii) f−1(12)
Setzen wir
y=(12), erhalten wir:
(x1+x2−x32x1+2x2−2x3)=(12).
Daraus folgen die Gleichungen:
x1+x2−x3=1(1)
2x1+2x2−2x3=2(2)
Auch hier ist Gleichung (2) nur das Doppelte von Gleichung (1), also bleibt:
x1+x2=x3+1.
Die Lösung ist die Ebene:
f−1(12)=⎩⎪⎨⎪⎧⎝⎛x1x2x1+x2−1⎠⎞ : x1,x2∈R⎭⎪⎬⎪⎫.
iii) f−1(10)
Setzen wir
y=(10), erhalten wir:
(x1+x2−x32x1+2x2−2x3)=(10).
Daraus folgen die Gleichungen:
x1+x2−x3=1(1)
2x1+2x2−2x3=0(2)
Nun sind beide Gleichungen unabhängig, und wir haben zusätzlich:
2(x1+x2−x3)=0⇒x1+x2−x3=0(3)
Hier gibt es keine
(x1,x2,x3) die beide (1) und (3) erfüllen kann, da sie widersprüchlich sind. Daher ist:
f−1(10)=∅.
Aufgabe b)
Injektivität:
Eine Funktion
f ist injektiv, wenn
f(x)=f(y) nur möglich ist, wenn
x=y. Gegeben:
f⎝⎛x1x2x3⎠⎞=f⎝⎛y1y2y3⎠⎞
Daraus folgt:
(x1+x2−x32x1+2x2−2x3)=(y1+y2−y32y1+2y2−2y3).
Dies führt zu:
x1+x2−x3=y1+y2−y3
2x1+2x2−2x3=2y1+2y2−2y3
Da die Gleichungen äquivalent sind, haben wir nicht genügend Einschränkungen, um
x=y zu folgern. Deshalb ist
f nicht injektiv.
Surjektivität:
Eine Funktion
f ist surjektiv, wenn für jedes Element in
R2 ein Urbild in
R3 existiert. Da die zweite Komponente der Bildmenge nur das Doppelte der ersten ist, haben wir:
f⎝⎛x1x2x3⎠⎞=(a2a).
Jede
y=(y1y2) in
R2 muss die Bedingung
y2=2y1 erfüllen, damit ein
x∈R3 existiert. Da diese Bedingung eine Einschränkung darstellt, ist
f nicht surjektiv.
Zusammenfassung:
f ist weder injektiv noch surjektiv.