1. Fall: x≥0
x⋅(2−x)>1−x2x−x2>1−x−x2+3x−1>0−(x2−3x+1)>0
Wir untersuchen den Term in der Klammer auf Nullstellen. Durch die p-q-Formel erhalten wir
x1,2=1,5±1,25
Nun müssen wir herausfinden, ob die Funktionswerte zwischen den beiden Nullstellen positiv oder negativ sind. Wir setzen einfach mal für x die Zahl 1,5 ein (wähle eine Zahl die ≥0 ist zum Einsetzen aus).
−1,52+3⋅1,5−1>0−2,25+4,5−1>01,25>0
Da 1,5 zwischen den beiden Nullstellen liegt, wissen wir nun, dass alle Funktionswerte zwischen den beiden Nullstellen positiv sind, weswegen die dazugehörigen Stellen also die Ungleichung erfüllen.
Alle x mit
1,5−1,25<x<1,5+1,25
erfüllen also die Unleichung. Wichtig hierbei ist zu beachten, dass alle x für die dies gilt auch wirklich positiv sind. Dies ist der Fall, da 1,5−1,25 größer als 0 ist und somit auch alle x≥1,5−1,25 positiv sind.
2. Fall: x<0
x⋅(2−x)>1−(−x)2x−x2>1+x−x2−x−1>0−(x2+x+1)>0
Nun musst du die Klammer auf Nullstellen untersuchen. Du wirst feststellen, dass es keine gibt. Dann setzt du einfach mal −1 für x ein (wähle eine Zahl die <0 ist zum Einsetzen aus). Man erhält −1>0. Macht keinen Sinn. Da es keine Nullstellen gibt, wissen wir also, dass die Ungleichung für alle x<0 keinen Sinn ergibt, weswegen keine x<0 die Ungleichung von Fall 2 erfüllen.
So folgt also, dass alle x mit
1,5−1,25<x<1,5+1,25
die Ungleichung
x⋅(2−x)>1−∣x∣
erfüllen.