Antwort mit KI erzeugt
Teil (a): Zeigen Sie, dass v1,v2 linear unabhängig sind.
Um die lineare Unabhängigkeit von
v1 und
v2 zu zeigen, müssen wir prüfen, ob die einzige Lösung der Gleichung
α1v1+α2v2=0 für Skalare
α1,
α2∈R die triviale Lösung
α1=α2=0 ist.
Da die Vektoren
v1 und
v2 orthogonal zueinander sind (nach Voraussetzung ist
⟨v1,v2⟩=0), folgt, dass sie nicht Vielfache voneinander sein können, außer im trivialen Fall, wo beide Vektoren der Nullvektor sind. Aber da beide Vektoren auf der Sphäre
S2 liegen und somit nicht der Nullvektor sind (
∥v1∥=∥v2∥=1), muss gelten:
Für
α1v1+α2v2=0:
- Wenn
α1 nicht null ist, müsste
v1 ein skalares Vielfaches von
v2 sein, um den Vektor
0 zu ergeben, was der Orthogonalität der Vektoren widerspricht.
- Analog, wenn
α2 nicht null ist, müsste
v2 ein skalares Vielfaches von
v1 sein, was ebenfalls nicht möglich ist.
Die einzige Möglichkeit, diese Gleichung zu erfüllen, ohne die Bedingungen zu verletzen, ist somit
α1=α2=0. Damit sind die Vektoren
v1 und
v2 linear unabhängig.
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Teil (b): Es sei E=Rv1+Rv2. Zeigen Sie: E∩S2={t1v1+t2v2 : t1,t2∈R,t12+t22=1}.
Die Ebene
E wird durch Linearkombinationen der Vektoren
v1 und
v2 gebildet, also gilt
E={αv1+βv2∣α,β∈R}.
Für den Schnitt
E∩S2 suchen wir nun alle Punkte, die sowohl in der Ebene
E liegen als auch die Bedingung der Sphäre
S2 erfüllen, nämlich dass ihre norm gleich 1 ist.
Ein Punkt
p auf
E, der auf
S2 liegt, kann als
p=t1v1+t2v2 geschrieben werden, mit der Bedingung für
S2:
∥p∥2=∥t1v1+t2v2∥2=1
Da
v1 und
v2 orthogonal sind und beide die Länge 1 haben (da sie auf
S2 liegen), ergibt das Skalarprodukt von
p mit sich selbst:
∥p∥2=(t1v1+t2v2)⋅(t1v1+t2v2)=t12∥v1∥2+t22∥v2∥2+2(t1t2⟨v1,v2⟩)=t12+t22
Da
⟨v1,v2⟩=0 und
∥v1∥=∥v2∥=1, vereinfacht sich der Ausdruck zu
t12+t22=1.
Somit haben wir gezeigt, dass alle Punkte
p im Schnitt
E∩S2 sich als
p=t1v1+t2v2 schreiben lassen müssen, wobei
t12+t22=1 gilt. Dies entspricht der Kreisgleichung in der Ebene
E, welche von
v1 und
v2 aufgespannt wird.