Aloha :)
Gegeben ist die Funktion:f : R2→R,f(x,y)=−x2−y2+5Wir können jeden Punkt (x∣y) in der xy-Ebene beschreiben, indem wir um den Nullpunkt (0∣0) des Koordinatensystems einen Kreisbogen mit Radius r=x2+y2 ziehen, der den Punkt (x∣y) enthält. Die Verbindungslinie vom Nullpunkt zum Punkt (x∣y) schließt dann mit der x-Achse einen Winkel ein, den wir ϑ nennen. Die Darstellung ist dann:(yx)=r(sinϑcosϑ);r=x2+y2;ϑ={arctan(xy)arctan(xy)±π;;x>0x<0Mit diesen sog. "Polarkoordinaten" können wir die Funktion umschreiben:f(r,ϑ)=−(rcosϑ)2−(rsinϑ)2+5=−r2(sin2ϑ+cos2ϑ)+5=−r2+5Die gesuchte Richtungsableitung mit Blick nach Außen ist:
∂vrf=grad(−x2−y2+5)⋅(sinϑcosϑ)=(−2y−2x)⋅(sinϑcosϑ)∂vrf=(−2rsinϑ−2rcosϑ)⋅(sinϑcosϑ)=−2rcos2ϑ−2rsin2ϑ∂vrf=−2r=1(cos2ϑ+sin2ϑ)=−2rAus der Darstellung f(r,ϑ)=−r2+5 entnehmen wir, dass die Niveaulinie z=1 für r=2 erreicht wird. Speziell auf der Niveaulinie z=1 beträgt die Richtungsableitung:∂vrf(z=1)=−4
Nun steht der Beobachter an Position (1∣1). Um wieder Polarkoordinaten verwenden zu können, verschieben wir das Gebirge so, dass der Beobachter wieder am Ursprung steht. Daraus resultiert eine neue "Gebirgs-Funktion":g(x,y)=−(x−1)2−(y−1)2+5
Wie im ersten Teil bestimmen wir die Richtungsableitung in Radialrichtung, also den Anstieg, den der Beobachter wahrnimmt, wenn er sich um den Winkel ϑ gedreht hat:
∂vrg=grad(−(x−1)2−(y−1)2+5)⋅(sinϑcosϑ)=(−2(y−1)−2(x−1))⋅(sinϑcosϑ)∂vrg=(−2rsinϑ+2−2rcosϑ+2)⋅(sinϑcosϑ)=−2rcos2ϑ−2rsin2ϑ+2cosϑ+2sinϑ∂vrg=−2r=1(cos2ϑ+sin2ϑ)+2(cosϑ+sinϑ)=−2r+2(cosϑ+sinϑ)
Wir suchen noch die Drehwinkeln ϑ, wo der Beobachter extremales Gefälle wahrnimmt:0=!∂ϑ∂(∂vrg)=−2sinϑ+2cosϑ⇔sinϑ=!cosϑ⇔tanϑ=!1Extremales Gefälle sieht der Beobachter als bei ϑ=4π und bei ϑ=45π [die tan-Funktion ist π-periodisch.]