Hallo,
... wenn mir jemand erklären könnte, weshalb mein Ansatz hier nicht funktioniert.
Die Frage ist doch eher: warum sollte er funktionieren. Warum sollte Dir die 'Formel' a=y−b⋅xden richtigen Wert für b liefern?
Beherzige den Tipp von ullim. Es gilt die kleinste quadratische Abweichung zu finden - die quadratischen Abweichungen sind: F(b)=i=1∑3(2+bxi−yi)2 und die kleinste Abweichung findet man, indem man nach b ableitet∂b∂F0b=2i=1∑3(2+bxi−yi)xi=0=2∑xi+b∑xi2−∑xiyi=∑xi2∑xiyi−2∑xi=98121−28=9893
Nachtrag:
wenn man Deine Formel nach b umstellt, kommt man aufb=xy−aDas bedeutet, dass das b so gewählt wird, dass die resultierende lineare Funktion immer durch den Schwerpunkt der Punktwolke verläuft. Das kann(!) den Wert für ein optimales - im Sinne der minimalen quadratischen Abweichungen - b liefern, wenn der Achsenabschnitt a bereits optimal ist. Aber davon kann man ja im Allgemeinen nicht ausgehen.
Dazu folgendes Beispiel: Ansatz y=bx und xi={0;5} sowie yi={1;0}. Liefert mit Deinem Ansatz ein b1=1/6 und mit den minimalen quadratischen Abweichungen b2=1/26 und sieht im Graph so aus:
Plotlux öffnen P(1|1)P(5|0)f1(x) = x/6f2(x) = x/26
Die blaue Gerade geht durch den Schwerpunkt der Punktwolke bei (3;0,5). Die Summe der Quadrate der Abweichungen ist aber ≈0,965, die rote Gerade minimiert diesen Wert. Hier liegt er bei ≈0,856. Das macht ja auch Sinn, da der Punkt (5;0) quasi am 'längeren Hebel' sitzt. Eine große Veränderung bei x=5 macht nur eine kleine bei x=1 aus.
Gruß Werner