Das ist ein Beispiel aus dem Buch Technische Mechanik 3 von Gross Hauger Schröder Wall.
Beschreibung: Ein Schiff S fährt mit einer konstanten Geschwindigkeit v so, dass der Kurswinkel α gegenüber der Verbindungslinie zum Leuchturm L konstant bleibt. Wie groß ist die Beschleunigung und auf welcher Bahn fährt das Schiff.
Geschwindigkeitskomponenten sind:
vr=v⋅cosαradialerRichtung
vϕ=v⋅sinαzirkulareRichtung
radiale Geschw. Komponenten in Polarkoordinaten gilt:
vr=r˙=v⋅cosα
zirkulare Geschw. Komponenten in Polarkoordinaten gilt:
r⋅ϕ˙=vϕ=v⋅sinα→ϕ˙=rv⋅sinα
Die Beschleunigung ergibt sich ja durch die Ableitung, dh. r¨= Beschleunigung in radialer Richtung, diese soll r¨=0 ergeben. Warum?
die Beschleunigung in zirkularer Richtung ist ϕ˙ abgeleitet.
Wieso ist diese Ableitung ungleich null?
Lösung für die Beschleunigung ist:
ϕ¨=drdϕ˙r˙=−r2vsinα⋅vcosα=−r2v2sinαcosα
Danke schonmal und sorry für das Zutexten