Seien die vi=0,(i=1,⋯,n) die vorgegebenen Punkte im R3.
Zu jedem vi betrachten wir die Menge Ei={f∈(R3)∗ : f(vi)=0}.
Dies ist eine Ebene im Dualraum, und zwar die Ebene aller Linearformen,
die auf vi verschwinden. Der Schnitt dieser Ebene mit der Einheitssphäre S
des Dualraumes nennen wir mal Ki. Es handelt sich um einen Großkreis
der Einheitssphäre. Die endlich vielen Großkreise K1,⋯,Kn
überdecken natürlich nicht die Einheitssphäre, also gibt es einen Vektor
f∈S⊆(R3)∗, der in keinem der Großkreise liegt. Nach Konstruktion
ist dann f(v1),⋯,f(vn)=0.
Wenn v1=e1,v2=−e1 ist und f(v1)>0 ist,
dann ist f(v2)=f(−e1)=−f(e1)=−f(v1)<0. Die letzte Aussage trifft also
nicht zu.