Aloha :)
Die "Definitionsgleichung" für die gesuchte Funktion f ist gegeben:f(2a)+2f(b)=f(f(a+b))
Wir setzen das Wertepaar (a,b)=(0,z+1) mit beliebigem z∈Z ein:
f(2⋅0)+2f(z+1)=f(f(0+(z+1)))f(0)+2f(z+1)=f(f(z+1))Wir setzen das Wertepaar (a,b)=(1,z) mit demselben z wie gerade eben ein:
f(2⋅1)+2f(z)=f(f(1+z)))f(2)+2f(z)=f(f(1+z)))Da die beiden rechten Seiten gleich sind, können wir die Verschachtelung von f wie folgt auflösen:
f(0)+2f(z+1)=f(f(z+1))=f(2)+2f(z)∣−2f(z)f(0)+2f(z+1)−2f(z)=f(2)∣−f(0)2f(z+1)−2f(z)=f(2)−f(0)∣ : 2f(z+1)−f(z)=2f(2)−f(0)
Links steht die Differenz von 2 aufeinanderfolgenden Funktionswerten (zur Erinnerung, z∈Z war beliebig gewählt). Rechts steht eine Konstante. Daher muss f(z) eine lineare Funktion sein:
f(z)=p⋅z+qDas können wir in die "Definitionsgleichung" von oben einsetzen:=f(2a)p⋅2a+q+2=f(b)(p⋅b+q)=f⎝⎜⎜⎛=f(a+b)p⋅(a+b)+q⎠⎟⎟⎞==f(f(a+b))p⋅(p⋅(a+b)+q)f(a+b)+q2pa+q+2pb+2q=p2(a+b)+pq+q2p(a+b)+3q=p2(a+b)+pq+q2p(a+b)+2q=p2(a+b)+pqDa a und b aber völlig beliebig sein können, die beiden Seiten der Gleichung aber in jedem Fall identisch sein müssen, muss gelten:2p=p2∧2q=pq
1. Lösung: p=0⇒q=0⇒f(z)=0
2. Lösung: p=2⇒q∈Z beliebig⇒f(z)=2z+q;q∈Z