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Aufgabe (Folgen):

Es sei λ : NN \lambda: \mathbb{N} \rightarrow \mathbb{N} definiert durch:

λ(n) : ={2 falls n=0λ(n1)+1 falls n ungerade ist; λ(n2)+λ(n1) falls n gerade ist und n>0 \lambda(n):=\left\{\begin{array}{ll} 2 & \text { falls } n=0 \\ \lambda(n-1)+1 & \text { falls } n \text { ungerade ist; } \\ \lambda(n-2)+\lambda(n-1) & \text { falls } n \text { gerade ist und } n>0 \end{array}\right.

Zeigen Sie induktiv:

λ(n)={32k falls n ungerade ist, d.h. kN : n=2k+132k1 falls n gerade ist, d.h. kN : n=2k \lambda(n)=\left\{\begin{array}{ll} 3 \cdot 2^{k} & \text { falls } n \text { ungerade ist, d.h. } \exists k \in \mathbb{N}: n=2 k+1 \\ 3 \cdot 2^{k}-1 & \text { falls } n \text { gerade ist, d.h. } \exists k \in \mathbb{N}: n=2 k \end{array}\right.




Problem/Ansatz:

Ist zu zeigen, dass 32k=λ(n1)+13\cdot2^k=\lambda\left(n-1\right)+1 für n=2k+1 gilt und 32k1=λ(n2)+ λ(n1)3\cdot2^k-1=\lambda\left(n-2\right)+\ \lambda\left(n-1\right) für n=2k gilt? Und wie starte ich den Beweis? Ich habe auch noch nicht ganz verstanden, was \lambda ist und wie ich dann damit rechnen kann...

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1 Antwort

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λ ist eine funktion von n, vielleicht nennst du es besser f(n)

du kennst f(0)=2  daraus f(1)=f(1-1)+1=2+1=3=3*20 denn k=0 wenn 2k+1=1

dann f(2)=f(0)+f(1)=2+3=5=3*21-1 beides richtig, jetzt von f(2k) und f(2k+1) auf f(2k+2) und f(2k+3) schleißen ist der Induktionsschritt.

Gruß lul

Avatar von 108 k 🚀

Vielen Dank lul. Ich habe das jetzt soweit aufgeschrieben, habe aber immer noch Probleme beim Induktionsschritt. Verändert sich 32k3\cdot2^k nicht? Ich hatte sonst die Idee, k als 0,5n-0,5 bzw. 0,5n zu definieren und dann im Induktionsschritt auch das um 1 zu erhöhen. Oder muss ich etwas anderes gleichsetzen? Zudem bin ich mir unsicher, wie ich die Induktionsvoraussetzung im Induktionsschritt mit einbaue.

Folgendes habe ich bisher aufgeschrieben:

Zu zeigen: λ(n1)+1=32k\lambda\left(n-1\right)+1=3\cdot2^k für n=2k+1 und λ(n2)+λ(n1)=32k1\lambda\left(n-2\right)+\lambda\left(n-1\right)=3\cdot2^k-1 für n=2k
Induktionsanfang:
λ(0)=2\lambda\left(0\right)=2 ist gegeben
Für n=1 gilt:
λ(1)=λ(n1)+1=λ(11)+1=λ(0)+1=2+1=3\lambda\left(1\right)=\lambda\left(n-1\right)+1 =\lambda\left(1-1\right)+1=\lambda\left(0\right)+1=2+1=3
Aus n=2k+1 und 32k3\cdot2^k folgt für n=1:
1=2k+1 => k=0
320=31=33\cdot2^0=3\cdot1=3
Somit stimmt die Aussage für n=1
Für n=2 gilt:
λ(2)=λ(n2)+λ(n1)=λ(22)+λ(21)=λ(0)+λ(1)=2+3=5\lambda\left(2\right)=\lambda\left(n-2\right)+\lambda\left(n-1\right)=\lambda\left(2-2\right)+\lambda\left(2-1\right)=\lambda\left(0\right)+\lambda\left(1\right) = 2+3=5
Aus n=2k und 32k13\cdot2^k-1 folgt für n=2:
2=2k => k=1
3211=321=53\cdot2^1-1=3\cdot2-1=5
      Somit stimmt die Aussage für n=2
Induktionsvoraussetzung:
Die Aussage gilt für ein beliebig festes n. Wir zeigen, dass unter der Induktionsvoraussetzung die
Induktionsbedingung gilt.
λ(2k+1)=32k\lambda\left(2k+1\right)=3\cdot2^k
λ(2k)=32k1\lambda\left(2k\right)=3\cdot2^k-1


Induktionsbehauptung:
λ(2k+3)=32k\lambda\left(2k+3\right)=3\cdot2^k
λ(2k+2)=32k1\lambda\left(2k+2\right)=3\cdot2^k-1
Induktionsschritt:
λ(2k+3)=32k\lambda\left(2k+3\right)=3\cdot2^k
λ(2k+3)=λ(2k+1)\lambda\left(2k+3\right)=\lambda\left(2k+1\right) (Induktionsvoraussetzung)

Hallo

du gehst das falsch an. Schon die Induktionsvorsetzungen sind die 2 Formeln für n=2k+1 und n=2k

daraus schließt du aus der ungeraden  2k+1 und der geraden 2k auf die nächste gerade also von n=2k+1 und n=2k auf n+1=2k+2  mit Formel für gerades n dazu brauchst du ja die 2 davor

aus n=2k+2 auf die nächste ungerade 2k+3 mit der Formel für ungerade n da brauchst du ja nur die davor

(ungewohnt ist wahrscheinlich dass man immer 2 Schritte braucht und damit immer 2 Schritte weiter kommt.)

Gruß lul

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