Das ist meine Aufgabe, die mir Schwierigkeiten besorgt
wäre hilfreich zu wissen, wo genau diese Schwierigkeit liegt ... Da ist also die Zahl a und daraus soll die Wurzel gezogen werden. Das Ergebnis wäre a=x. Das quadriert man zu a=x2 und zieht auf jeder Seite a ab 0=x2−a. Man bekommt also einen Term x2−a, der zu 0 wird, wenn man für x das richtige Ergebnis einsetzt. Da das Newton-Verfahren aber ein Näherungsverfahren ist, müssen wir damit rechnen, dass dort nicht 0 sondern etwas anderes heraus kommt. Was raus kommt ist
f(x)=x2−a das Ziel ist es nun, das x so zu variieren, dass f(x) zu 0 wird, oder wenigstens fast 0. Die allgemeine Formel für das Newton-Verfahren lautet:
xn+1=xn−f′(xn)f(xn)
wobei f′(xn) die Ableitung von f(x) an der Stelle x=xn ist. Warum lautet die Formel so?
Plotlux öffnen f1(x) = x2-5f2(x) = 6(x-3)+4P(3|4)Zoom: x(-2…6) y(-6…10)P(3|0)P(7/3|0)
oben siehst Du die Funktion f(x)=x2−5 (blau). Wir beginnen als Schätzwert mit x1=3. Dort hat die Funktion den Wert f(3)=32−5=4. In diesem Punkt legen wir eine Tangente an die Kurve und berechnen den Schnittpunkt dieser Tangente mit der X-Achse. Wenn Du Dir das Steigungsdreieck anschaust, was aus den drei markierten Punkten gebildet wird, so gilt:
f′(x1)=x1−x2f(x1) formst Du diese Gleichung nach x2 um, so erhältst Du die obigen Formel für das Newtonverfahren.
Bleibt noch, die konkrete Ableitung in unserem Fall zu berechnen. Das ist
f′(x)=2x Einsetzen in die Newton-Formel gibt: xn+1=xn−2xnxn2−a=xn−2xnxn2+2xna=xn−2xn+2xna=2xn+2xna=21(xn+xna) was übrigens identisch mit der Heron'schen Formel für das Wurzelziehen ist.
In unseren Beispiel x2−5=0 wäre das x2:
x2=21(3+35)=37
und f(7/3)=49/9−5=4/9 D.h. die Abweichung bis zur 0 ist nur noch 4/9 statt f(x1=3)=4. Und im nächsten Schritt x3=21(37+75⋅3)=2147 Die Abweichung beträgt dann nur noch f(47/21)=4/441; also weniger als 0,01.
Tipp: Wissensartikel 'https://www.mathelounge.de/49035/mathe-artikel-das-newtonverfahren'
Gruß Werner