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Aufgabe:

Bei der Herstellung eines Produktes seien die Grenzkosten für die Herstellung von x Einheiten K'(x) und die Fixkosten K(0).

1.Bestimmten Sie die Gesamtkostenfunktion K(x), wenn K'(x) = x +4 und Fixkosten 40

Preis-Absatz Funktion ist p(x)= 22- x

2.Berechnen Sie die Break-even Punkte

3.Berechnen Sie die gewinnmaximale Produktionsmenge



Problem/Ansatz:

Ich kenne leider nur die Methode, indem man die Fixkosten durch den Stückdeckungsbeitrag teilt.

Folgender Ansatz habe Ich, weiß leider nur nicht ob das richtig ist...

1.Grenzkostenfunktion * x und die Fixkosten "dranhängen" also : K(x)= x2+4x +40

Preis-Absatz-Funktion ebenfalls *x  also:

p(x)=22x-x2


2. Nach der oben Beschriebenen mir bekannten Methode würde ich rechnen:

40/22-4 = 2,22

P(2,22) = 43.91

Break even Punkte also (2,22|43.91)


3.Gewinnfunktion aufstellen:

G(x)= (22x-x2) - (x2+4x+40)

Diese Funktion geht bei mir leider nicht auf, normalerweise müsste ich ja die erste Ableitung bilden und dann mithilfe der pq-Formel die gewinnmaximale Produktionsmenge berechnen.


Bin wie immer, für jede Hilfe dankbar :(

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Oder muss ich die Preis absatz Funktion überhaupt nicht * x rechnen??

Dann wäre

zur Aufgabe 2. =    x2+5x+18

Und das dann Mithilfe der PQ-Formel lösen???

Also ich habe eben noch eine alte Lösung gefunden, die mich noch mehr verwirrt....

f(x)= 0,5x2+4x+40

p(x)= 22x-x2

G(x)= 22x-x2-(0,5x2+4x+40)

       = -0,5x2+16x+40

Dann müsste ich ja mithilfe der aufgelösten Gewinnfunktion und der pq-formel auf die Break-even punkte kommen... aber kann dieselbe nicht für die Gewinnmaximale Produktionsmenge verwenden, da kein x2 ??

Woher kommt den aber die 0,5 bei der Gesamtkostenfunktion??

Sorry ich glaube, ich bin einfach zu doof :((

1 Antwort

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Beste Antwort

Ich denke die Grenzkostenfunktion ergibt sich aus der Gesamtkostenfunktion durch ableiten. Dementsprechend muss man um aus der Grenzkostenfunktion wieder die Gesamtkostenfunktion zu bekommen die Stammfunktion bilden.

K(x)=1/2*x2+4x+40

Die Preis Absatz Funktion ist bereits gekennzeichnet als p(x). Wenn du sie mit x multiplizierst, kann sie nicht immer noch p(x) heißen. x*p(x) ist der Erlös E(x).

Jetzt kannst du mit deinen Ansätzen weiter machen.

Avatar von 26 k

habe eben wie oben Kommentiert ... die alten Lösungen gefunden.. aber wie kommst du den auf 0,5x2 ??

Du musst von der Grenzkostenfunktion die Stammfunktion bilden. Das hast du vielleicht mal gelernt im Rahmen der Integralrechnung.

Wenn du xa hast dann ist die Stammfunktion 1/(a+1)*xa+1

Angewendet heißt das du hast hier in der Grenzkostenfunktion ein x stehen, also x1. Den exponenten erhöhst du um 1 also x2. Dann schreibst du davor den Bruch 1 durch den neuen exponenten also 1/2.

Hmm ok, dass schaue ich mir gleich mal an.

Könntest du mir vielleicht sagen ob mein Ansatz richtig ist..

die aufgelöste Gewinnfunktion mithilfe der pq-formel berechnen um auf die Break-even Punkte zu kommen??


Bzw. wie berechne ich dann die gewinnmaximierende Produktionsmenge???

Dein Ansatz ist richtig. Nur die Rechnung ist falsch. Du hast

22x-x2-(0,5x2+4x+40)

=-1,5x2+18x-40

Das ist die gewinnfunktion. Diese nullsetzen und mit der pq Formel die break even Punkte bestimmen. Dann ableiten und die Ableitung nullsetzen. Wieder nach x auflösen. Das ist dann die gewinnmaximale produktionsmenge.

Alles verstanden :)  auch das Intergrieren :)


Vielen vielen Dank !!!

Hier noch meine Lösung und eine zusätzliche Frage ( Mathematik ist bei mir schon 3 Jahre her :D )

x1= -2,95

x2=-9,05


Gewinnmaximale Produktionsmenge = 6


Noch eine Frage zur Schreibweise ist das richtig??

-1,5x2+18x-40   |:(-1,5)

= x2-12x+26,67

-12/2 +- √(-12/2)2 -26,67

Steht am Anfang vor der 12 immer ein Minus? Ich dachte eigentlich nur wenn es +12 wäre.. in der Klammer nach √ also bei 12 sollte es ja egal sein da 2  und minus * minus ergibt ja Plus das weiß ich noch :)

Die break even Punkte können nicht negativ sein. Eine negative ausbringungsmenge gibt es nicht. Da sollte 3 und 9 rauskommen. Ganz wichtig bei den break even Punkten immer ganze Zahlen angeben, weil wir mal davon ausgehen, das es nur ganze Einheiten gibt die produziert werden können.

6 ist richtig.

Wichtig ist das du erst mal die Funktion null setzt bevor du sie unformst. Also

-1,5x2+18x-40=0

x2-12x+80/3=0

Das ist nun die normalform für die pq Formel.

x1,2=12/2±√(62-80/3)

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