Aber kann man die auch als theoretisch auch Spaltenweise aufschreiben?
Ja kann man. Aber dann muss man Spaltenumformungen nutzen und kann keine Zeilenumformungen verwenden.
Macht man das immer so? Weil wenn man umformt in die Stufenform entstehen ja Nullen (damit es eine Stufe wird), in dem Fall war die Null schon vorher da (0,1,3))? Aber wenn man z.B. ein R5 betrachtet und man mehr Nullen jeweils an den Stufen hat, schreibt man dann den Vektor mit den erzeugten Nullen auf als Basis, oder den Vektor, der er vorher einmal war, ohne die Umformung?
Man verwendet die immer die Vektoren die ganz zum Schluss in der Matrix stehen.
Die Idee des Verfahren ist das sog. Austauschlemma: Wenn (v1,...,vi,...,vn) ein Erzeugendensystem ist, dann ist auch (v1,...,λ1v1+⋯+λivi+⋯+λnvn,...,vn) für λi=0 ein Ezeugendensystem.
Wenn du die Vektoren also in die Zeilen einer Matrix schreibst und dann Zeilenumformungen damit machst, bleiben die Zeilen nach jedem Schritt ein Erzeugendensystem. Analog geht das halt mit Spalten und Spaltenumformungen.
Die Treppenstufenform nutzt man, weil man an ihr trivial erkennt, dass die Nichtnull Vektoren linear unabhängig sind. Und dass man den 0 Vektor aus einem Erzeugendensystem weglassen kann ist eigentlich auch klar.