Aloha :)
Nein, die Standardabweichung hat eine andere Bedeutung.
Etwa 32 aller Messwerte xi weichen um höchstens eine Standardabweichung σ vom Mittelwert x ab. Das heißt, für 32 aller Messwerte xi gilt:x−σ<xi<x+σMan sagt auch: "2/3 (genauer: 68,3%) aller Werte liegen im 1-Sigma-Intervall."
Damit diese Aussage gilt, muss für eine kleine Anzahl n von Messwerten, die sog. "empirische Standardabweichung" mittelsσ2=n−11i=1∑n(xi−x)2verwendet werden. Diese berücksichtigt, dass wegen der wenigen Messwerte der Mittelwert x selbst eine nicht zu vernachlässigende Abweichung vom tatsächlichen Ewartungswert μ hat. Diese Abweichung führt zu einer erhöhten Unischerheit in der Standardabweichung.
Wenn der Erwartungswert μ exakt bekannt, kannst du die folgende Formel verwenden:σ2=n1i=1∑n(xi−μ)2
Als Faustregeln gelten übrigens auch noch:
"95,5% aller Werte liegen im 2-Sigma-Intervall [x−2σ∣∣∣x+2σ]"
"99,7% aller Werte liegen im 3-Sigma-Intervall [x−3σ∣∣∣x+3σ]"