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Aufgabe:

Sei R[X]≤2 = {a0 + a1X + a2X2 | a0, a1, a2 ∈ R} der R-Vektorraum der Polynome vom
Grad ≤ 2, und sei die lineare Abbildung ϕ : R[X]≤2 → R3 definiert durch
ϕ(f) :=        f(0)
                 f(1)
                 f(2)

[Die drei Klammen sind noch mal in einer Klammer zusammen, jedoch kriege ich es technisch nicht hin]

Problem/Ansatz:

Meine Frage lautet: Wie funktioniert diese Abbildung? Ich verstehe nicht ganz, was ich rein schmeiße und was rauskommt. ϕ(f) ist ja aus dem Vektorraum der Polynome. Es ist eine Abbildungsmatrix gesucht von ϕ bzgl der Standardbasis E aus R3 und der Basis ( 1, X, X²). Ich versteh aber nicht, wie ich zum Beispiel das Bild von der Basis überhaupt sehen kann. Wie sieht es aus? Setze ich jedes Mal für X={1,2,3} ein?


Danke :(

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Die jeweiligen Definitionsmengen der Teilfunktionen der Funktion Φ\Phi fehlen. Bitte ergänze die doch noch.

Tut mir leid, da steht sonst nichts auf dem arbeitsblatt. Das ist alles was da steht.

ϕ (f) := ( f(1) , f(2) , f(3) )

Halt die klammer untereinander geschrieben da wir im R3 sind

Steht denn gar nichts hinter f(0), f(1) oder f(2)?

Wieso sollte ich dich anlügen?

Meine Vermutung ist:

F(0) = a0

F(1) = a0 + a1 * 1 + a2 * 12

F(1) = a0 + a1 * 2 + a2 * 22


Aber wie sehen denn dann die Bilder der Basis aus?

1 Antwort

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 ϕ(f) ist ja aus dem Vektorraum der Polynome

Nein, das f ist daraus. Das Bild ist jeweils ein

Element aus R3 , also

ϕ(1)=(111)ϕ(x)=(012)ϕ(x2)=(014)ϕ(1) = \begin{pmatrix} 1\\1\\1 \end{pmatrix} ϕ(x) = \begin{pmatrix} 0\\1\\2 \end{pmatrix} ϕ(x^2) = \begin{pmatrix} 0\\1\\4 \end{pmatrix}

Setze ich jedes Mal für X={1,2,3} ein?   Nein 0,1,2 !

Avatar von 289 k 🚀

Wenn du mir freundlicher Weise erklären könntest, wie du auf die Zahlen kommst, wäre ich dir soooooo dankbar. wie Kommst  du auf

ϕ(x) = ( 0, 1, 2) und bei ϕ(x²) = ( 0, 1, 4) ??

ϕ(x) = ( 0, 1, 2) ergibt sich aus der Definition (wenn man die Spalte

als Zeile schreibt, das kannst du ja dann

anpassen.)

ϕ(f) :=      (  f(0)  ,      f(1) ,                  f(2) )

für das Polynom x hast du ja ausführlich

f(x) = 0 + 1*x + 0*x2 also ist dann

f(0) =  0 + 1*0 + 0*02  = 0

f(1) =  0 + 1*1 + 0*12 = 0 + 1 + 0 = 1

f(2) =  0 + 1*2 + 0*22 = 2

entsprechend bei x2

f(x) =  0 + 0*x + 1*x2

OMG vielen Dank Danke

Wie würde in diesem Kontext die inverse Abbildung aussehen?

Sprich ϕ^-1(f)

Da musst du ja dann zu dem Vektor (u,v,w)

das passende Polynom finden.

Mit dem Ansatz f(x) = a+bx+cx2 hättest du

beim Einsetzen von ( 0;u) , (1;v) und (2;w) die

Gleichungen

u = f(0) = a 
v= f(1) = a+b+c 
w=f(2) = a+2b+4c

und dieses Gleichungssystem nach a,b,c, auflösen

und du hast dein Polynom.

sorry ich hab es echt nicht verstanden. von wo kommen jetzt (u,v,w) her? Oder sind das einfach Platzhalter für einen Vektor im R³? Und wie kommst du auf die Gleichungen?

u = f(0) = a
v= f(1) = a+b+c
w=f(2) = a+2b+4c

was steht links in meinem LGS? rechts sind ja die Parameter a,b,c vertreten. und links?

Oder sind das einfach Platzhalter für einen Vektor im R³?

Ja, du musst ja überlegen:

Wie komme ich von einem gegebenen Vektor von R3

(Den nenne ich mal (u,v,w).) zu dem Polynom ?

Und wie kommst du auf die Gleichungen?

Das ist so ähnlich wie du den Term eines

Polynoms bestimmst, dessen Graph  durch

3 vorgegebene Punkte gehen soll .

Diese sind dann  ( 0;u) , (1;v) und (2;w)

und die Ergebnisse für a,b,c musst du dann durch

u,v,w ausdrücken , etwa so

a=u  und b= -1,5u +2v - 0,5w

und c= 0,5u - v +0,5w .

Also ist die Umkehrabbildung

(u,v,w) ↦ f(x) = u +( -1,5u +2v)x +(0,5u - v +0,5w)x2

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