Ich nehme an, dass einfach
f(x,y)=x2∗y3
gemeint ist, mit der Bedingung
g(x,y)=2x+3y=12
Zunächst schauen, ob es "kritische Punkte" gibt, also Punkte, an denen der Gradient der Nebenbedingung verschwindet:
∇x,yg(x,y)=(2,3)
Es gibt offenbar keinen solchen Punkt, der Gradient der Nebenbedingung ist überall konstant und ungleich (0,0).
Nun Lagrange-Funktion ansetzen:
Λ(x,y,λ)=f(x,y)+λ(g(x,y)−c)=x2y3+λ(2x+3y−12)=x2y3+2λx+3λy−12λ
Partielle Ableitungen bilden und gleich Null setzen:
∂x∂Λ=2y3x+2λ=0∂y∂Λ=3x2y+3λ=0∂λ∂Λ=2x+3y−12=0
Durch Auflösen dieses Gleichungssystems erhält man:
Aus der ersten Gleichung:
λ=−y3x
Einsetzen in zweite Gleichung:
x2y−y3x=0
Aus der dritten Gleichung:
x=6−1,5y
Dies eingesetzt in die zweite Gleichung:
(36−18y+2,25y2)y−y3(6−1,5y)=0
Diese Gleichung hat 4 Lösungen für y, nämlich:
y1=0;y2=4;y3=−41(105+3);y4=41(105−3)
Mit x=6−1,5y (siehe oben) ergeben sich damit die entsprechenden x-Werte:
x1=6;x2=0;x3=83(19+105);x4=83(19−105)
Die Punkte ( x |y ) , an denen f ( x , y ) = x 2 y 3 unter der Bedingung 2 x + 3 y = 12 Extremwerte hat, sowie ihre dortigen Funktionswerte f ( x , y ) sind also:
(6∣0)⇒f(6,0)=0(0∣4)⇒f(0,4)=0(83(19+105)∣−41(105+3))⇒f(x,y)=−4396,1(83(19−105)∣41(105−3))⇒f(x,y)=64,07
Das Maximum liegt also bei ( x4 | y4 ).